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Der Autor

Stanislav Beran ist freier Journalist und Korrespondent mit Schwerpunkt Geschichte und Kultur. 

Als Auslandskorrespondent berichtet er aus dem Isergebirge für verschiedene Zeitungen und Onlinemedien im deutschsprachigen Raum.

Er ist Dolmetscher und staatlich geprüfter Übersetzer für die deutsche Sprache, Herausgeber der Friedländer Zeitung und Heimatforscher.

Auch die Website https://friedlandinbohmen.jimdo.com, auf der man Informationen zur Vergangenheit und Gegenwart des Kreises Friedland in Böhmen und die vielseitige Geschichte des Landes unserer Ahnen finden kann, wurde von ihm erstellt.

Für den Blog auf Tschechien Online schreibt er seit April 2015.

Im Internet: friedlandinbohmen.jimdo.comfriedlandinbohmen.jimdo.com
Bildnachweis:
Stanislav Beran

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| | Kultur, Film | 27.9.2018

In der Bärnsdorfer Kirche wurde ein Märchenfilm gedreht

Einen Teil der Filmaufnahmen für das tschechische Märchen „Uhrmacherlehrling“ (Hodinářův učeň), das 2019 Premiere haben wird, drehte das Filmteam aus Prag am 18. September in der neu renovierten Kirche der Unbefleckten Empfängnis in Bärnsdorf bei Friedland in Böhmen. Für viele Bärnsdorfer war es eine groβe Überraschung, als die Filmgesellschaft bekannt gab, dass einige Szenen in Bärnsdorf gedreht werden sollten.

Später war das Filmteam in Reichenberg und Gablonz unterwegs, wo weitere Szenen gedreht wurden. Einer der bekannteste Schauspielerstar in diesem Märchen, Viktor Preiss, erzählte uns von seinen Eindrücken. In einem Interview sagte er, dass er den geizigen Vater der Filmheldin Laura spielt, einen Uhrmacher, der seine Tochter mit einem Mann verheiraten will, damit er an seine kostbare Uhr kommt, die den Tod anzeigt. Natürlich hat er uns die ganze Geschichte nicht erzählt, wir müssen auf den fertig gedrehten Film warten. Das Interview endete damit, dass wir uns keine Sorgen machen müssen, dass sich das Gute gegen das Böse durchsetzen wird, wie es im Märchen meistens der Fall ist. Viel mehr dürfte er nicht sagen. Verschwiegenheit wurde großgeschrieben. Die Pressemitteilung war nicht viel aufschlussreicher. Das Fotografieren war verboten.

Für die Innenaufnahmen in der Kirche hat die Filmgesellschaft der Gemeinde 20.000,- Kronen bezahlt. Dieses Geld soll für die Renovierung der Kirche genutzt werden. Mit Brille und Perücke nahm auch der Pfarrer der römisch-katholischen Pfarrei Neustadt an der Tafelfichte, R.D. Mgr. Šimon Hamza an den Dreharbeiten teil. Auch die Besucher waren neugierig auf das, was da im Dorf geschah. Jetzt müssen wir abwarten, bis der Film auf der Großleinwand erscheint.

Bildnachweis:
© Zuzana Panská/Evolution Films

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