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Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Wirtschaft | 9.1.2011
Präsident der Agrarkammer fordert vorläufiges Einfuhrverbot für Eier und Schweinefleisch aus Deutschland

Prag - Auch Tschechien bleibt nicht unberührt vom Skandal um mit Dioxin belastete Produkte. Der Präsident der Landwirtschaftskammer, Jan Veleba, fordert einen Importstopp für bestimmte Lebensmittel aus Deutschland.

Ein deutsches Unternehmen hatte rund 3000 Tonen mit der Substanz verseuchte Futtermittel für Geflügel und Schweine ausgeliefert.

Dioxine lagern sich in Leber und Gewebe ein und stehen im Verdacht, eine krebserregende Wirkung zu haben.

"Die Europäische Kommission kann veranlassen, dass in der EU staatliche Grenzen vorübergehend geschlossen werden. Ich persönlich würde das tun, damit verseuchte Produkte nicht das betroffene Land verlassen", sagte Veleba im Tschechischen Fernsehen. In jedem Fall forderte er einen Einfuhrstopp, wie er in der Slowakei bereits für deutsche Eier und Geflügel verhängt wurde.

In Tschechien haben am Mittwoch Veterinäramt und Lebensmittelinspektion mit intensiven Kontrollen von Produkten begonnen, die mit Dioxin verseucht sein könnten.

Wie die Nachrichtenagentur ČTK meldete, gab es bei vorläufigen Ergebnissen von getestetem Schweinefleisch keine Auffälligkeiten. Auch im Einzelhandel wurden noch keine kontaminierten Produkte gefunden. (kw)

Themen: Lebensmittelimporte, Lebensmittel, Jan Veleba

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