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Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Wirtschaft | 13.1.2011
Fleisch höchstwahrscheinlich bereits konsumiert

Prag/Magdeburg - Entgegen bisheriger Berichte scheinen mit Dioxin versetzte Lebensmittel aus Deutschland doch nach Tschechien gelangt zu sein. Das berichtete der tschechische Rundfunk (Prag) am Donnerstagabend unter Berufung auf eine Pressemitteilung des Gesundheitministeriums in Magdeburg.

Dabei soll es sich um Schweinefleisch aus einem Mastbetrieb in Niedersachsen handeln.

Von dem Hof waren am 30. Dezember rund 200 Schweine an einen Schlachthof in Sachsen-Anhalt geliefert und geschlachtet worden. Das Fleisch von 35 Tieren wurde anschließend zur weiteren Verarbeitung nach Tschechien und Polen geliefert.

Zwar haben die Behörden in Deutschland mittlerweile eine Rückrufaktion gestartet, es gilt jedoch als gesichert, dass das Fleisch bereits in den Handel gelangt und verzehrt wurde. Dioxin soll beim Menschen Krebs verursachen.

Das belastete Schweinemastfutter wurde von dem deutschen Hersteller Harles & Jentzsch produziert und an fast 5.000 landwirtschaftliche Betriebe geliefert. Darin wurden Substanzen beigemischt, die ausschließlich für technische Zwecke verwendet werden dürfen. Im Futter wurde das 77-fache der erlaubten Dioxinmenge Menge nachgewiesen. (gp)

Themen: Lebensmittel, Lebensmittelimporte

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