Prag - Pünktlich zum ersten Advent haben überall in Tschechien die traditionellen Weihnachtsmärkte begonnen. Der landesweit größte findet auf dem Altstädter Ring in Prag statt, wo am Samstagabend Tausende Schaulustige das feierliche Anzünden des Christbaums verfolgten.
Die 50 Jahre alte Fichte stammt aus den Brdy-Wäldern westlich von Prag und ist mit 20 Meter rund ein Drittel kleiner als ihre Vorgängerin.
Was die Dekoration betrifft, haben sich die Prager in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen, ohne dabei ganz auf die obligatorische Portion Kitsch zu verzichten. Schmuck, Beleuchtung und Farben sind dem Werk des tschechischen Jugendstil-Meisters Alfons Mucha nachempfunden, dessen Museum nur wenige Minuten Fußweg entfernt liegt.
Für Atmosphäre und Vorfreude aufs Fest sorgen tschechische Weihnachtslieder, Krippenspiele, Glüh- und Honigwein sowie allerhand Gebäck und Zuckerware. Neben landesüblichen Spezialitäten kann man in diesem Jahr auch Leckereien aus Deutschland und Ungarn probieren. Wem die tschechischen "trdelníky", armreifrunde Teigringe, zu süß sind, kann den ungarischen Lángos probieren oder gebackene Maronen naschen.
Neben Imbissen und Getränken gibt es in den rund 100 Buden selbstverständlich auch Kerzen, Weihnachtschmuck und Andenken zu kaufen, wobei sich Kunsthandwerkliches und Industrieware in etwa die Waage halten. (gp/dp)
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Rubrik: Reise |
28.11.2010
Weihnachtsmarkt auf dem Altstädter Ring in Prag
Tschechien Online, 28.11.2010
Autor:
Tschechien Online - Ressort Reise
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Rubrik: Panorama |
23.11.2015
Angst vor Massenpanik am Altstädter Ring - Weihnachtsmarkt findet aber statt
Seitenblick
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