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Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Wirtschaft | 5.8.2015
Aktien, Rohstoffe, Indizes und Währungspaare gehören zu den Basiswerten von Differenzkontraktgeschäften

Prag - In der Börsenwelt polarisieren Derivate und Hebelprodukte, weil sie überdimensionale Gewinne ermöglichen können – oder auch nicht (je nach Marktlage).

So können Anleger mit CFDs – das sind Contracts For Difference oder auch auf Deutsch Differenzkontraktgeschäfte - von Kursschwankungen profitieren und deshalb strategisch auf fallende oder steigende Basiswerte wie Indizes, Währungen, Rohstoffe oder Aktien setzen.

Eigentlich werden die CFDs nicht über die Börse gehandelt, sondern ausschließlich über einen CFD-Broker, was die Eröffnung eines Handelskontos bei dem Broker voraussetzt. Der Broker stellt auf seiner Handelsplattform im Internet die Kurse, legt die Bedingungen dafür fest und bietet natürlich auch die erforderlichen Tools und Möglichkeiten an. Bevor Investoren allerdings auf die Jagd nach großen Renditen gehen, sollten sie einen Vergleich von Brokern starten wie beispielsweise auf www.deutschefxbroker.de, hier wurden die Besten getestet. Darunter befinden sich auch Broker, die für die tschechischen Anleger interessant sein dürften – wie beispielsweise XTB. Gegründet wurde dieser CFD-Broker in Warschau (Polen) und hat zwischenzeitlich verstärkt im westeuropäischen Raum mit Niederlassungen in Frankreich, Tschechien, Portugal, Rumänien, Slowakei, Spanien und Deutschland expandiert. Der Focus des XTB Broker ist primär auf den osteuropäischen Markt ausgerichtet.

Der Handel mit CFDs

CFDs sind Derivate, die schon seit einigen Jahren von Institutionen und Banken gehandelt werden. Genutzt werden sie gerne zum Spekulieren auf kurzfristige Kursentwicklungen der Basiswerte oder zur Absicherung. Spezielle CFD-Broker im Internet haben das CFD-Trading nach und nach auch Privatpersonen und privaten Anlegern zugänglich gemacht und daher interessieren sich immer mehr Investoren für den Handel mit den Differenzkontraktgeschäften.

CFDs gehören zu den Hebelgeschäften. Daher muss beim Traden nicht der gesamte Betrag, das gesamte Volumen, sondern nur ein prozentualer Anteil des tatsächlichen Einsatzbetrages eingesetzt werden. Der Anleger erwirbt den Basiswert durch einem dem CFD-Broker gegenüber vertraglich festgelegten Anspruch. Die Summe des erforderlichen Eigenkapitaleinsatzes, die der Trader tätigen muss - die sogenannte Margin (hinterlegte Summe, Sicherheitsleistung) – wird aus dem Hebel errechnet, der je nach CFD-Broker unterschiedlich ausfallen kann. Unter den Basiswerten, die gehandelt werden können, sind Aktien, Rohstoffe, Indizes und Währungspaare im Angebot.

Beim Traden dreht sich alles um das Geld und Investitionen. Daher ist für viele Neueinsteiger die Frage wichtig, wie viel Geld bei welchem CFD-Broker eingebracht und investiert werden muss, um einen Handel zu beginnen. Wie viel das bei einem Handelskonto bei einem Online-CFD-Broker sein muss, ist unterschiedlich. Generell liegen die Mindesteinzahlungen im Bereich zwischen 50 und 500 Euro. Das wäre dann ein so genanntes Basiskonto. Aber fast alle CFD-Broker bieten mehrere Kontovarianten mit unterschiedlichen Leistungen an, die sich mit der Höhe der ersten Einzahlung steigern. Wer mit CFDs Aktien-Portfolios absichern und sie gegen fallende Kurse nutzen möchte, sollte wissen, dass sich ein entsprechender Kapitalbedarf für das Handelskonto bei einem CFD-Broker aus der Größe des Aktienportfolios und dem Hebel des CFD-Brokers ergeben kann. (dap)

Themen: Prager Börse
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